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Adamon von Eden
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BeitragThema: Profil-inspiriert:   Mo Sep 05, 2011 3:06 pm

Nach Auszügen aus der Zeitschrift "Profil", Nr.36,42. Jg.,5.9.2011:

Aus einem Interview von Eva Linsinger mit Wolfgang Radlegger, Seiten 22 + 23:


Radlegger:
"Die gesamte Politik ist auf Schlagwörter verkürzt, niemand hat Ideen, Ziele oder gar Visionen". -

Anm.: Was sich solange nicht ändern kann, als Politik sich von nicht absolut politisch definierenden
Gedankenströmungen abgrenzt, - es wird Zeit, das Uns klar wird, "das es kein nicht-politisches Agieren gibt",
- jede Handlung hat eine politische Dimension, - sehet dazu:

http://www.nexusboard.net/forumdisplay.php?siteid=11051&forumid=182

- aber auch:

http://www.youtube.com/watch?v=s0BdM33qIEg&feature=youtu.be


- Man kann nicht auf der einen Seite "Ideen, Ziele, gar Visionen fordern",
- wenn man auf der anderen "die Pfeiler dieser Realität jenseits dieser Ideen, Ziele
und Visionen errichtet", - das ist kein parteipolitisches Problem, sondern eine
Folgeerscheinung der politischen Interpretation im allgemeinen. -

Solange es Politiker gibt, die sich "als Politiker von den anderen Menschen abtrennen wollen",
- und sie z.B. als "Herr bzw. Frau Bürger" ansprechen (nach Wolfgang Schüssel), - solange
"politisches Interesse die Aufgabe hat, sich vom Nicht-politischen zu trennen,
- statt es zu umfassen", - führt das zwangsläufig zur Stagnation der Politik,
- denn "was sich trennt, trennt sich von den Problemen, - und damit von deren Aufarbeitung". -

Dazu brauchen Wir eine Politik, die Ehrensache und nicht Geldbörselsache ist,
- dann wird es auch den politisch Verantwortlichen nicht an Courage, Toleranz
und Solidarität fehlen, - weil eben diese Tugenden sie in ihre Funktionen gehoben haben. -

Radlegger:

"Denn meiner Meinung nach gibt es in der Politik und der Wirtschaft nur zwei Archetypen:
"Lehrer" und "Machterhalter":
- Der Lehrer "will vermitteln, sieht im Wissen seiner Schüler keine Konkurrenz
- und freut sich, wenn sie möglichst viel lernen". -
- Der Machterhalter hingegen "arbeitet nach dem Prinzip "divide et impera",
- gibt so wenig wie möglich von seinem Wissen ab und umgibt sich mit Schwächeren". -


- Vermutlich wird es schwer zu verhindern sein, das es zu solchen Auswüchsen kommt,
- aber es kann nicht allzu schwierig sein, sie zumindest bei den politischen Agitatoren
zeitgerecht zu bemerken und einzudämmen. -

Politische Agitation "kann zu einer Machtposition führen",
- wenn man jedoch "deshalb politisch agiert", - hat das nichts mehr mit "gesundem
Gestaltungswillen" zu tun und auch nicht damit "dem Volk zu dienen",
- und darum ist es mehr als legitim, "besondern politische Agitatoren psychologisch zu begleiten",
- und zwar während ihrer gesamten Amtszeit, - denn genaugenommen

"kann man von einem Ego keinen Überblick über Sich verlangen,
- wenn keine aktiven Bestrebungen vorliegen, jenem einen Solchen zu erlernen". -

- Solange man "etwas werden kann, ohne etwas zu Sein",
- solange Wir nicht "Sein lernen, ehe Wir etwas Werden wollen",
- kann auch keine Politik funktionieren, keine Wirtschaft und auch kein Zusammen-Sein. -


Umso mehr freut es mich, wenn diese Anliegen - endlich - auch in politischen Blättern
aufscheinen, - in welchen man sie allzuoft vermisst. -

Wie Herr Radlegger sehr treffend anmerkt:

"Es gibt mittlerweile eine Gruppe von Menschen, die politischen Sachverstand haben,
aber ausserhalb der Politik stehen und sagen: Man muss etwas unternehmen"...


Ich würde noch einen Schritt weitergehen, und mich erkrassen, zu behaupten:

"Jede Individuum trägt politischen Sachverstand in Sich",
- natürlich nicht in selbigem Ausmass, - aber selbst jenes Ausmass wird erst klar werden,
- wenn das Einzelindividuum dazu angehalten wird, nach jenem "persönlichen Ansatz"
Ausschau zu halten. -

Und aus der Summe der so "individuell politisch Gebildeten" werden dann ganz natürlich
brauchbare "Politiker" hervortreten, - die keine Ämter brauchen, um gehört zu werden,
weil sie das verkörpern, was Politik immer schon war, was sie ist und was sie auch Sein wird:

- Die Stimme des Volkes. -


- erinnert Adamon von Eden. -



(C)Andreas Kastner. -
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